Wohngebäudeversicherung · Werte schützen, Folgen begrenzen

Euer Zuhause ist mehr als vier Wände. Sein Schutz sollte zum Gebäude passen.

Brand, Leitungswasser, Sturm oder Starkregen können Schäden verursachen, die weit über eine normale Reparatur hinausgehen. Eine passende Wohngebäudeversicherung berücksichtigt deshalb nicht nur das Haus, sondern auch seine Bauart, Ausstattung und Veränderungen.

✓ Gebäudedaten korrekt erfassen ✓ Naturgefahren mitprüfen ✓ Modernisierungen berücksichtigen

Der Grundschutz für euer Gebäude

Welche Gefahren sind typischerweise versichert?

Der konkrete Schutz richtet sich nach dem gewählten Tarif und den Versicherungsbedingungen. Die folgenden Gefahren gehören häufig zum Grundschutz oder können zusätzlich vereinbart werden.

1

Brand, Blitzschlag und Explosion

Feuer kann tragende Bauteile, Haustechnik und ganze Gebäudebereiche zerstören. Auch notwendige Aufräum- und Abbrucharbeiten können erhebliche Kosten verursachen.

2

Leitungswasser und Frost

Ein Rohrbruch bleibt oft lange unbemerkt. Neben der Leckortung können Trocknung, Reparaturen und die Wiederherstellung betroffener Bauteile erforderlich werden.

3

Sturm und Hagel

Beschädigte Dächer, Fassaden, Fenster oder fest installierte Gebäudebestandteile können je nach Ursache und Tarif abgesichert sein.

4

Naturgefahren

Überschwemmung durch Starkregen, Rückstau, Erdbeben und weitere Naturgefahren sind üblicherweise nur über einen zusätzlichen Elementarschadenbaustein versichert. Wir prüfen mit euch, welche Gefahren am Standort relevant sind und welcher Schutz vereinbart werden kann.

Das Haus muss richtig beschrieben sein

Aus Gebäudedaten wird belastbarer Versicherungsschutz.

Wohnfläche, Baujahr und Bauart sind nur der Anfang. Umbauten, Nebengebäude und moderne Technik können den Wert und das Risiko deutlich verändern.

1

Flächen und Gebäudeteile

Wohn- und Nutzflächen, Keller, Dachausbau, Garagen und Nebengebäude sollten nach den Vorgaben des jeweiligen Tarifs vollständig erfasst sein.

2

Bauart und Nutzung

Dachform, Baustoffe, Denkmalschutz, Leerstand oder eine teilweise gewerbliche Nutzung können für die Risikobewertung wichtig sein.

3

Sanierungen und Anbauten

Neue Wohnflächen sowie erneuerte Dächer, Leitungen oder Heizungen verändern die Gebäudedaten und sollten dem Versicherer gemeldet werden.

4

Photovoltaik, Wärmepumpe und Haustechnik

Fest installierte Technik kann je nach Tarif eingeschlossen sein oder einen zusätzlichen Baustein benötigen. Wichtig sind passende Versicherungssummen, versicherte Gefahren und klare Entschädigungsregeln.

Nicht nur den eigentlichen Gebäudeschaden betrachten

Nach einem großen Schaden entstehen viele zusätzliche Kosten.

Ein leistungsstarker Tarif regelt mehr als die Reparatur einzelner Bauteile. Welche Kostenarten und Grenzen vereinbart sind, sollte deshalb verständlich geprüft werden.

Aufräumen und AbbrechenAbbruch-, Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten können nach einem schweren Schaden wichtig werden.
Unterbringung und MietausfallIst das Gebäude vorübergehend unbewohnbar, können Hotelkosten oder Mietausfall je nach Tarif berücksichtigt sein.
Wiederherstellung zum aktuellen PreisBaukosten verändern sich. Die vereinbarte Entschädigungsgrundlage und eine ausreichende Vorsorge sind daher entscheidend.

Starkregen endet nicht an der Grundstücksgrenze

Elementarschutz verdient eine eigene Entscheidung.

Auch abseits großer Flüsse können Starkregen und Rückstau erhebliche Schäden verursachen. Der Schutz ist nicht automatisch im Grundvertrag enthalten und unterliegt tariflichen Voraussetzungen.

1

Standort und Gefährdung

Gefährdungsklasse, Gelände, Gewässernähe und frühere Schäden können Einfluss auf Annahme, Beitrag und Selbstbeteiligung haben.

2

Überschwemmung und Rückstau

Die genaue Definition des Versicherungsfalls ist entscheidend. Rückstauschutz und weitere Schadenverhütungspflichten sollten beachtet werden.

3

Selbstbeteiligung und Wartezeit

Je nach Anbieter können besondere Selbstbeteiligungen, Wartezeiten oder Einschränkungen gelten. Wir machen diese Unterschiede sichtbar.

Gebäude, Hausrat und Haftung trennen

Drei Risiken – drei unterschiedliche Aufgaben.

Eine klare Zuordnung verhindert Missverständnisse und unnötige Lücken.

1

Wohngebäude

Versichert das Haus und seine fest verbundenen Bestandteile im vereinbarten Umfang.

2

Hausrat

Schützt die beweglichen Sachen, die sich in eurem Haushalt befinden und die ihr bei einem Umzug grundsätzlich mitnehmen könnt.

3

Haus- und Grundbesitzerhaftung

Kann erforderlich sein, wenn aus dem Eigentum Haftungsrisiken entstehen, die nicht bereits über eine Privathaftpflicht abgedeckt sind.

So prüfen wir euren Gebäudeschutz

Vier Schritte zu einer nachvollziehbaren Entscheidung.

1Gebäude erfassen

Wir klären Flächen, Bauart, Nutzung, Modernisierungen, Nebengebäude und technische Anlagen.

2Bestehendes prüfen

Vorhandener Schutz, Entschädigungsgrundlage, Leistungsgrenzen und Selbstbeteiligungen werden einbezogen.

3Gefahren bewerten

Grundschutz und mögliche Ergänzungen wie Elementarschäden werden passend zum Gebäude betrachtet.

4Begleiten

Bei Umbau, Sanierung und im Schadenfall bleiben wir euer fester Ansprechpartner.

Der nächste Schritt

Lasst uns prüfen, ob euer Gebäudeschutz noch zum heutigen Haus passt.

Bringt Versicherungsschein und bekannte Gebäudedaten gerne mit. Wir schauen zuerst auf den vorhandenen Schutz und klären, ob wirklich Handlungsbedarf besteht.

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