Gebäude- und Elektronikschutz · Substanz und Technik zusammendenken

Das Gebäude gibt eurem Betrieb Raum. Die Technik hält ihn am Laufen.

Betriebliche Immobilien und elektronische Anlagen erfüllen unterschiedliche Aufgaben – und brauchen deshalb jeweils passenden Schutz. Wir betrachten Gebäudesubstanz, technische Einrichtungen, IT, Steuerungen und wichtige Zusatzgefahren gemeinsam, ohne die Versicherungsbereiche zu vermischen.

✓ Eigentum und Mietereinbauten trennen ✓ Elektronik vollständig erfassen ✓ Natur- und Technikgefahren prüfen

Schutz für die betriebliche Immobilie

Gebäudewerte enden nicht an Dach und Außenwand.

Entscheidend ist, welche Bestandteile zum Gebäude gehören, wie es genutzt wird und welche baulichen oder technischen Veränderungen vorgenommen wurden.

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Gebäudesubstanz

Dach, Außenwände, Fenster, Türen, Böden und weitere fest verbundene Bestandteile bilden den Kern des Gebäudeschutzes.

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Gebäudetechnik

Heizung, Klima, Aufzüge, Energieversorgung und fest installierte Anlagen müssen richtig zugeordnet werden.

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Nebengebäude und Außenanlagen

Garagen, Hallen, Einfriedungen, Werbeanlagen oder befestigte Flächen sind je nach Vertrag gesondert zu erfassen.

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Umbauten und Mietereinbauten

Wer investiert hat und wem die Einbauten gehören, entscheidet über die Zuordnung. Bauliche Veränderungen sollten Eigentümer und Mieter rechtzeitig abstimmen und melden.

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Nutzung und Leerstand

Branche, Bauart, Lagerung, Betriebsunterbrechungen und ungenutzte Bereiche beeinflussen Risiko und Versicherbarkeit.

Elektronik ist häufig betriebsentscheidend

Auch ein kleiner Defekt kann ganze Abläufe stoppen.

Eine Elektronikversicherung kann über klassische Sachgefahren hinausgehen. Welche Geräte und Schadenursachen versichert sind, hängt vom vereinbarten Umfang und den technischen Voraussetzungen ab.

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IT und Kommunikation

Server, Netzwerktechnik, Computer, Telefonanlagen und weitere Hardware bilden in vielen Betrieben die Arbeitsgrundlage.

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Kassen und Sicherheitstechnik

Kassensysteme, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Alarmtechnik müssen vollständig erfasst werden.

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Mess-, Prüf- und Medizintechnik

Empfindliche Spezialgeräte können hohe Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten verursachen.

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Steuerungs- und Produktionstechnik

Elektronische Steuerungen, Automatisierung und fest eingebundene Systeme benötigen eine klare Abgrenzung zu Maschinen-, Gebäude- und Inhaltsversicherung.

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Daten und Programme

Kosten für Wiederherstellung, Rekonstruktion oder Lizenzbeschaffung sind nicht automatisch dem reinen Geräteschaden gleichgestellt.

Drei Bereiche sauber abgrenzen

Gebäude, Inhalt und Elektronik greifen ineinander – sind aber nicht dasselbe.

Eine klare Zuordnung verhindert Doppelversicherungen und Lücken. Besonders bei fest eingebauter Technik, Mietereinbauten, geleasten Geräten und elektronischen Steuerungen lohnt sich eine genaue Bestandsaufnahme.

GebäudeSchützt die versicherte Substanz und fest zugeordnete Gebäudebestandteile.
GeschäftsinhaltErfasst Einrichtung, Waren, Vorräte, Werkzeuge und bewegliche Betriebsausstattung.
ElektronikKann elektronische Anlagen und Geräte gegen weitergehende technische Gefahren absichern.

Gefahren passend auswählen

Vom Brand bis zum Bedienungsfehler.

Gebäudeschutz und Elektronikschutz folgen unterschiedlichen Deckungskonzepten. Deshalb prüfen wir die Gefahren für jeden Bereich separat.

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Feuer und Explosion

Ein Brand kann Gebäude, fest installierte Technik und elektronische Geräte gleichzeitig betreffen.

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Leitungswasser

Rohrbruch und austretendes Wasser gefährden Substanz, Installationen und empfindliche Elektronik.

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Sturm und Naturgefahren

Sturm, Hagel, Überschwemmung, Rückstau oder Starkregen müssen standortbezogen und vertraglich geprüft werden.

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Überspannung und Kurzschluss

Elektrische Schäden können Geräte und Steuerungen treffen, ohne dass ein klassischer Gebäudeschaden entsteht.

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Bedienung, Ungeschick und technische Störung

Je nach Elektronikdeckung können auch unvorhergesehene Beschädigungen durch Bedienungsfehler, Fahrlässigkeit oder Konstruktions- und Materialfehler relevant sein. Bedingungen und Ausschlüsse entscheiden.

Werte und Veränderungen im Blick behalten

Der Schutz muss zur heutigen Technik und zum heutigen Gebäude passen.

Modernisierung, Erweiterung und technische Erneuerung verändern den Bedarf. Eine alte Versicherungssumme kann deshalb trotz laufendem Vertrag zu niedrig oder falsch verteilt sein.

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Gebäudewert

Wiederherstellungskosten, Bauart, Fläche, Nutzung und besondere Ausstattungen müssen nachvollziehbar erfasst werden.

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Elektronikwert

Aktuelle Wiederbeschaffung, Nachfolgemodelle, Installation und notwendiges Zubehör gehören in die Betrachtung.

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Mehrkosten

Aufräumung, Dekontamination, provisorische Lösungen oder beschleunigte Wiederherstellung können gesondert zu vereinbaren sein.

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Wartung und Schutzmaßnahmen

Prüfungen, Überspannungsschutz, Brandschutz und Datensicherung helfen, Schäden zu vermeiden oder zu begrenzen.

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Betriebsunterbrechung

Fällt ein Gebäude oder eine zentrale Anlage aus, können Ertrag und laufende Kosten stärker betroffen sein als der reine Sachwert. Der Unterbrechungsschutz muss dazu passen.

So ordnen wir Substanz und Technik

Vier Schritte zu einem verständlichen Schutzkonzept.

1Standort aufnehmen

Wir erfassen Gebäude, Nutzung, Bauart, Sicherungen, Naturgefahren und bauliche Besonderheiten.

2Technik zuordnen

Elektronik, Gebäudetechnik, Maschinen und beweglicher Inhalt werden den richtigen Bereichen zugeordnet.

3Deckung vergleichen

Ihr erkennt Unterschiede bei Gefahren, Werten, Kostenpositionen und zeitlichen Regelungen.

4Veränderungen begleiten

Umbauten, neue Technik oder Nutzungsänderungen werden rechtzeitig berücksichtigt.

Der nächste Schritt

Lasst uns prüfen, welche Substanz und Technik für euren Betrieb unverzichtbar ist.

Für einen ersten Überblick helfen Gebäudeangaben, Miet- oder Eigentumsverhältnisse, eine Liste wichtiger Technik und vorhandene Versicherungsverträge.

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