Betriebs- und Berufshaftpflicht · Verantwortung verlässlich absichern

Wenn aus einem Fehler ein großer Anspruch wird, braucht euer Betrieb starken Rückhalt.

Unternehmerische und berufliche Tätigkeiten können Personen-, Sach- oder Vermögensschäden auslösen. Entscheidend ist deshalb nicht irgendein Haftpflichtvertrag, sondern ein Schutz, der eure tatsächlichen Arbeiten, Auftraggeber und betrieblichen Abläufe abbildet.

✓ Tätigkeiten vollständig erfassen ✓ Mitarbeiter und Nachunternehmer einbeziehen ✓ Im Schadenfall begleiten

Haftung kann den ganzen Betrieb treffen

Drei Schadenarten – mit sehr unterschiedlichen Folgen.

Eine leistungsfähige Haftpflichtversicherung prüft im vertraglichen Rahmen, ob Ansprüche berechtigt sind, wehrt unberechtigte Forderungen ab und übernimmt berechtigte Ansprüche bis zu den vereinbarten Grenzen.

1

Personenschäden

Wird ein Kunde, Besucher oder unbeteiligter Dritter verletzt, können Behandlung, Verdienstausfall, Pflege und dauerhafte Folgekosten entstehen.

  • Oft besonders hohe Schadensummen
  • Langfristige Folgen berücksichtigen
  • Ausreichende Deckungssumme wählen
2

Sachschäden

Beschädigte Gebäude, Maschinen, Waren oder Fahrzeuge können neben der Reparatur weitere betriebliche Folgen auslösen.

  • Bearbeitungs- und Tätigkeitsschäden prüfen
  • Mietsachschäden passend einschließen
  • Folgeschäden nicht übersehen
3

Vermögensschäden

Ein Fehler kann einen finanziellen Nachteil verursachen – entweder als Folge eines Personen- oder Sachschadens oder als reiner Vermögensschaden.

  • Berufsbild genau einordnen
  • Reine Vermögensschäden gesondert prüfen
  • Vertragliche Haftung beachten

Der Betrieb bestimmt den Versicherungsschutz

Diese Angaben entscheiden darüber, was wirklich versichert sein muss.

Schon eine neue Tätigkeit, ein zusätzlicher Auftraggeber oder der Einsatz von Nachunternehmern kann das Risiko verändern. Deshalb betrachten wir nicht nur den Firmennamen, sondern den tatsächlichen Arbeitsalltag.

1

Tätigkeiten und Branche

Alle ausgeübten Arbeiten, Nebenleistungen und geplanten Erweiterungen müssen verständlich und vollständig beschrieben sein.

2

Umsatz und Mitarbeiter

Jahresumsatz, Beschäftigte, Aushilfen und freie Mitarbeitende beeinflussen die Risikobewertung und den Beitrag.

3

Arbeitsorte und Auftraggeber

Arbeiten beim Kunden, auf Baustellen, im öffentlichen Raum oder für besondere Auftraggeber können zusätzliche Anforderungen auslösen.

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Nachunternehmer und Kooperationen

Werden Leistungen weitergegeben oder gemeinsam mit anderen Betrieben erbracht, müssen Verantwortlichkeiten und die Einbeziehung von Nachunternehmern eindeutig geprüft werden.

5

Produkte, Umwelt und Technik

Eigene Produkte, Maschinen, Fahrzeuge, IT-Leistungen oder umweltrelevante Tätigkeiten können besondere Haftungsbausteine erfordern.

Ähnliche Namen, unterschiedliche Aufgaben

Betriebs-, Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht richtig abgrenzen.

Welche Vertragsart passt, hängt nicht allein von der Rechtsform ab. Maßgeblich ist, wodurch ein Anspruch entstehen kann und ob vor allem Personen, Sachen oder das Vermögen eines Auftraggebers betroffen sind.

BetriebshaftpflichtSchützt typischerweise vor Personen- und Sachschäden sowie daraus entstehenden Vermögensfolgen aus der betrieblichen Tätigkeit.
BerufshaftpflichtIst für bestimmte Berufe und deren besondere fachliche Verantwortung ausgestaltet; Leistungsumfang und Pflichtvorgaben unterscheiden sich je nach Berufsbild.
VermögensschadenhaftpflichtKann erforderlich sein, wenn ein Beratungs-, Planungs- oder Verwaltungsfehler unmittelbar einen finanziellen Schaden verursacht.

Bedingungen statt nur Beiträge vergleichen

Auf diese Punkte lohnt sich ein genauer Blick.

1

Versicherte Tätigkeiten

Der Vertrag sollte die tatsächlich ausgeübten und künftig geplanten Tätigkeiten nachvollziehbar erfassen.

2

Deckung und Selbstbeteiligung

Deckungssummen, Sublimits und Selbstbeteiligungen müssen zur Größe und zum möglichen Schaden des Betriebs passen.

3

Besondere Schadenbilder

Bearbeitungs-, Tätigkeit-, Mietsach-, Umwelt- oder Produktschäden sind je nach Betrieb unterschiedlich wichtig.

4

Veränderungen melden

Neue Leistungen, höhere Umsätze, weitere Standorte oder andere Auftraggeber sollten zeitnah berücksichtigt werden, damit der Versicherungsschutz mit dem Betrieb wächst.

So entsteht ein nachvollziehbarer Schutz

Vier Schritte von der Tätigkeit bis zur passenden Lösung.

1Betrieb verstehen

Wir erfassen Tätigkeiten, Kunden, Mitarbeiter, Arbeitsorte, Umsatz und geplante Veränderungen.

2Risiken zuordnen

Wir unterscheiden allgemeine Betriebshaftung, berufliche Fehler und besondere Zusatzrisiken.

3Leistungen vergleichen

Ihr erhaltet verständliche Optionen und erkennt relevante Unterschiede in Bedingungen und Grenzen.

4Weiter begleiten

Bei Veränderungen und im Schadenfall bleiben wir euer fester Ansprechpartner.

Der nächste Schritt

Lasst uns die Haftungsrisiken eures Betriebs gemeinsam durchleuchten.

Ob Gründung, gewachsener Betrieb oder neue Tätigkeit: Für einen ersten Überblick reichen eine kurze Beschreibung eurer Arbeiten, der Umsatz, die Mitarbeiterzahl und vorhandene Verträge.

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